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Wie kann man sich alles merken? (B1)

Updated: Oct 6, 2023



Der Gedächtnispalast ist eine Gedächtnistechnik, die seit der Antike verwendet wird, um sich Informationen besser merken zu können. Die Idee ist, sich einen imaginären Palast oder ein bekanntes Gebäude vorzustellen und die zu merkenden Informationen als Bilder in verschiedenen Räumen oder Orten dieses Palastes abzulegen.


Wenn man sich zum Beispiel eine Einkaufsliste mit Äpfeln, Brot und Milch merken muss, könnte man sich einen Palast mit drei Räumen vorstellen. Im ersten Raum befindet sich ein riesiger Apfelbaum, im zweiten ein Bäcker, der Brot backt, und im dritten eine Kuh, die Milch gibt. Beim „Spaziergang“ durch den Gedächtnispalast fällt es leichter, sich die Informationen zu merken, weil sie mit Bildern und räumlichen Beziehungen verknüpft sind.


Diese Methode ist besonders nützlich, um sich Zahlen, Namen, Fakten und sogar komplexe Konzepte zu merken. Sie wird häufig von Menschen in Berufen angewandt, die viel Wissen erfordern, z. B. von Ärzten, Anwälten oder auch Studenten.


Der Gedächtnispalast ist nicht nur nützlich, sondern macht auch Spaß. Man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und eigene Paläste oder Gebäude erfinden. Manche verwenden sogar Schauplätze aus ihren Lieblingsfilmen oder -büchern als Gedächtnispaläste.


Die Technik erfordert Übung, aber die Ergebnisse sind oft erstaunlich. Wenn man einmal den Dreh raus hat, fällt es einem leichter, sich Dinge zu merken, und man ist überrascht, wie gut dieser alte Trick immer noch funktioniert.

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